Monument Valley
Am 7. Tag unserer Reise hieß
es -wie immer- früh aufstehen.
Nach dem Abbauen der Zelte am
G.C. starteten wir um 07:30am
in Richtung Cameron (Trading Post)
weiter über Cayenta
-das ist Navajo und bedeutet soviel
wie "Wasser"-
bis wir das Monument Valley erreichten.
Hier sieht man mich, wie ich gerade
das nachfolgende Foto gemacht habe...
So stellt man es sich vor... kilometerlange,
absolut gerade Highways
auf denen man eigentlich kein
Lenkrad benötigt...
Wiederum ein höchst beeindruckendes
Werk der Natur!
Das ist Robert unser Tour-Guide
mit dem Van, mit dem
er uns hervorragend kutschierte.
von links: Oscar - Britta - Frank
II - Robert - Heiner
Dieses Foto hat Robert von der
gesamten Gruppe gemacht -
hinten-oben: Karin I -
Frank II - Horst
hinten-mittig: Frank I
- Heiner - Oscar - Gerd - Karin II
vorne: Elke - Rosi - Christiane
- Marion - Britta
Der berühmte "Elephant" -
er hat seinen Namen von seiner Form (auf den Kopf gestellt)
...wer kennt ihn nicht aus vielen,
vielen Western - John Wayne, Gary Cooper, und wer weiß
wieviele Hollywood-Stars sind
schon an ihm vorbeigeritten...
Aber das konnten wir auch - denn
wir hatten ab dem Mittag jeder ein Quarterhorse zur Verfügung
und sind mit einer Gruppe Indianer
direkt ins Valley hineingeritten. Wir übernachteten auch mit Ihnen
in
einem Indianer-Camp. Dort habe
wir zusammen mit Ihnen gregrillt und bekamen auch noch einige
ihrer Tänze geboten. Geschlafen
haben wir unter freiem Himmel - ein tolles Erlebnis
(ohne Schlangen und Skorpione,
wie manche vorher befürchtet hatten!).
Das ist Melvis - ein junger Indianer
aus der Begleitgruppe.
Mit Rosi bin ich am nächsten
Morgen sehr früh aufgestanden (...mal wieder) um den
Sonnenaufgang im Monument Valley
an einem besonders schönen Fleckchen zu erleben.
Ich finde, daß dieses Panorama
für das frühe Aufstehen voll entschädigt.
Hier wurden wir beide auf die
Linse gebannt, als wir zurückkamen.
Dann bin ich nochmal mit meiner
Kamera auf die Pirsch gegangen und habe dabei
etwas "Heiliges" entdeckt:
Wer genau hinsieht, erkennt in
dieser Felsformation das
Gesicht des "Raingod". Man kann
die Augenbrauen - die Nase
und den Mund erkennen.
Dieses ist noch heute eine heilige
Stätte für die Indianer!
Wir ritten dann zurück, weil
wir mittags unsere Pferde zurückgeben mußten.
Ein Teil von unserer Gruppe zog
es allerdings vor, den Pferden nicht die Last ihres
Gewichtes zuzumuten und fuhren
mit dem Jeep zurück.
(Das hatte nicht mit irgendwelchen
Schmerzen an der Rückseite zu tun....:-)
Mit wurde allerdings beim Zurückreiten
auch etwas mulmig, als die Indianer ihre und
unsere Pferde zu einem gestreckten
Galopp durch die Prärie antrieben - aber die Pferde
waren gut erzogen und es ist weiter
nichts passiert.
Auch das war ein Erlebnis, das
einem mit jedem Film den man in Fernsehen sieht
und der im Monument Valley gedreht
wurde, wieder in Erinnerung kommt.