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DIE WEWELSBURG


Das Kreismuseum Wewelsburg


Einen eher zweifelhaften Ruhm erlangte die Wewelsburg nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor und während des Krieges machte sich der SS-Reichsführer Heinrich Himmler daran, die Burg nach seinen Vorstellungen umzubauen. In Himmlers Gralsburg saßen seine hohen SS-Auserwählten in einem 35 Meter langen und 15 Meter breiten Speisesaal.

Unter dem Speisesaal lag ein Kellergewölbe aus Naturstein, das durch 1,80 Meter dicke Mauern von der Außenwelt getrennt war. Hier befand sich das Allerheiligste der Schutzstaffel: die Kultstätte, das Reich der Toten.
In der Mitte öffnete sich eine brunnenartige Vertiefung, die die zwei Stufen hinabführten. Eine steinerne Schale bildete das Zentrum, und um die Wand des Kellers zogen sich zwölf steinerne Sockel. In der Schale sollten die Wappen toter SS-Obergruppenführer verbrannt werden. Die Entlüftung durch vier Löcher in der Decke war so gebaut, dass sich während der Verbrennung der Rauch wie eine Säule im Raum hielt.

 

 

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© Alle Fotos auf dieser Seite: M. Garske, Heide
 

 

 


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