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BERLIN - Deutscher Reichstag

 

DEUTSCHER REICHSTAG

Der Reichstag kam ab 1871 zunächst im Weißen Saal des Berliner Schlosses, dann in einem eigens hergerichteten Saal des preußischen Abgeordnetenhauses zusammen.

Baumeister Professor Paul Wallot errichtete an 1884 in Berlin ein neues Reichstagsgebäude von 132 Metern Länge, 88 Metern Breite und 75 Metern Kuppelhöhe. Es wurde am 5. Dezember 1894 eingeweiht. Im Ersten Weltkrieg wurde das von Wallot vorgesehene Bekenntnis "Dem Deutschen Volke" im Schmuckgiebel eingesetzt.

Besondere Aufmerksamkeit erregte der Reichstag am 27./28.02.1933, als der niederländische Kommunist Marinus van der Lubbe nach Ansicht des nationalsozialistischen Regimes den so genannten "Reichstagsbrand" legte. Hitler ging davon aus, dass van der Lubbe unmöglich allein den Brand gelegt haben könne und beauftragte SS-Reichsführer Heinrich Himmler mit der Untersuchung des Falles. Auch unter der Folter beteuerte van der Lubbe, dass er der alleinige Täter sei. Aufgrund seiner Aussagen wurde er zum Tode verurteilt und am 10. Januar 1934 in Leipzig durch die Guillotine hingerichtet. Bis heute dauert der Streit unter Historikern an, ob die Nazis oder der Holländer den Brandherd verursachten. Dem von der NSDAP beherrschten Reichstag diente fortan die Berliner Kroll-Oper als Tagungsstätte.



Der Reichstag kam ab 1871 zunächst im Weißen Saal des Berliner Schlosses,
dann in einem eigens hergerichteten Saal des preußischen Abgeordnetenhauses
zusammen.



Berliner Reichstag Januar 2006...


Der Reichstag ca. 1947
und ca. 1947. - 1945 durch Kampfhandlungen und durch marodierende Rotarmisten
schwer beschädigt, wurde das Reichstagsgebäude in den 50er Jahren restauriert, einige
Male vom Bundestag genutzt und diente als Ausstellungsstätte.



Bis zum Fall der Mauer 1989 stand es unmittelbar an der Berliner Teilungsgrenze.



auf der Fahrt von Ost nach West : gespiegelte Impression -
Der Reichstag einmal aus ganz anderer Sicht


 



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