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DIE REICHSKANZLEI-ÜBERRESTE



Die Berliner Reichskanzlei und "Neue Reichskanzlei" und ihre verbliebenen Überreste


Von 1871-1945 diente die Reichskanzlei als Dienstsitz (Behörde) für die Reichskanzler des Deutschen Reiches (Wilhelmstrasse 77). Gebaut 1738-1739 unter der Leitung des Architekten Carl Friedrich Richter. Ende der dreißiger Jahre entstand ein Erweiterungsbau. 1934-1935 ein weiterer Um- und Erweiterungsbau für Adolf Hitler. 1938-1939 die Erweiterung zur "Neuen Reichskanzlei" unter der Leitung von Hitlers Lieblingsarchitekten Albert Speer. Sie erreichte die imposante Länge von ca. 440 Meter.


Reichskanzlei Richtfest
Richtfest 1939 für die "Neue Reichskanzlei" an der Ecke Wilhelmstrasse/Voßstrasse.



Die Neue Reichskanzlei - Original-Ansichtskarte aus den dreißiger Jahren. 


"Die Reichskanzlei wurde NICHT gesprengt, sondern zurück gebaut, so das sie bis zu Ihrem Abriss, so aus sah wie im Rohbau. Es ist richtig das Stalin den Befehl gab ( 1948 ) die Reichskanzlei u. den Bunker zu entfernen, jedoch hat dies nichts mit Hitler zu tun. Die Reichskanzlei u. der Bunker lagen an der Sektoren Grenze, und zu diesem Zeitpunkt wahr schon der Kalte Krieg im vollen Gange. Es gab jeden Monat Hunderte von Besucher die unkontrolliert im russischen Sektor rein und raus gehen konnten wie sie wollten, ohne eine Kontrolle. Um dies zu unterbinden wurde der Abriss beschlossen."
Text: Schäfer



Das Arbeitszimmer des Führers - Original-Ansichtskarte aus den dreißiger Jahren.



Neue Reichskanzlei. Empfangszimmer - Original-Ansichtskarte aus den dreißiger Jahren.



Das Empfangszimmer in farbiger Original-Ansichichtskarte aus den dreißiger Jahren.


Reichskanzlei Berlin
1945, dass Ergebnis der Alliierten Bombenabwürfe und des Endkampfes um Berlin gegen die "Rote Armee".


Reichskanzlei im März 1948
Die Reichskanzlei im März 1948.
Durch die alliierten Bombenangriffe wurde die Reichskanzlei stark beschädigt. 1949 wurden alle Nebengebäude und die Reichskanzlei auf Stalins Befehl von einer Arbeitsbrigade der Roten Armee abgetragen. Der Marmor wurde wieder verwendet, unter anderem für den U-Bahnhof Mohrenstraße (siehe Foto unten), dass sowjetische Ehrenmal in Berlin-Treptow und für den sowjetischen Ehrenfriedhof in der polnischen Stadt Kalisz (Kalisch).



Original Ansichtskarte: Berlin, Chancellery, Wilhelm Square. Wilhelm Platz 12.



August 1945. (Collection N.Peucelle)



August 1945. (Collection N.Peucelle)



Trümmer der Reichskanzlei. 
© Nicolas Peucelle



Foto & Text: Nicolas Peucelle
Zum Vergrößern Bild anklicken!

"Trümmerfeld auf dem Reichskanzlei-Gelände. Ca. 1990. Blick von der Hermann-Göring-Str. zur Wilhelmstrasse. In diesen Haufen lag die bunte Mischung der Reichskanzlei-Truemmer offenbart! Im Vordergrund Brocken des bekannten roten Marmors."



Sowjetisches Ehrenmal Berlin-Treptow. Zu einem Teil aus den Resten der Reichskanzlei gebaut.
<<< Foto anklicken um es zu Vergrößern - Click image to enlarge >>>
Foto von Michael Hecker, Jülich


Reichskanzleireste Mohrenstrasse
Aufnahme vom Mai 2006. U-Bahnhof Mohrenstrasse. Der Marmor an den Wänden stammt aus der "Neuen Reichskanzlei". Es handelt sich hier um den Fußboden aus der "Langen Galerie" (lt. Rochus Misch).

Mohrenstrasse subway - decorated with the remaining marmor from Die Neue Reichskanzlei build by Albert Speer.



(Photo unten/English-Text Copyright by jonreffs@gmail.com)






 

 

 


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