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BERLIN - Olympiastadion

 


DAS OLYMPIASTADION (REICHSSPORTFELD)


Das Olympiastadion in Berlin wurde auf Anweisung von Adolf Hitler aufgrund der Olympischen Sommerspiele 1936 gebaut (1934-1936). Der Architekt Werner March setzte es in die Tat um und erstellte ein Stadion mit einem Fassungsvermögen für 100.000 Zuschauer. Die Eröffnung erfolgte zu Beginn der Olympischen Spiele am 1. August 1936. Für Adolf Hitler und sein Regime waren die Spiele ein willkommenes Instrument zur völligen Propagandaentfaltung. Mit Völkerverbundenheit und dem "Geist der Olympischen Spiele" hatte der Diktator nichts am Hut. Tatsächlich waren die deutschen wie ausländischen Besucher von den Spielen begeistert. Unvergessen blieb bei den Wettkämpfen der farbige Amerikaner Jesse Owens. Er gewann als Leichtathlet vier Goldmedaillen. Noch immer taucht in Büchern und Berichten die Behauptung auf, dass Adolf Hitler sich weigerte, dem Amerikaner die Goldmedaillen zu überreichen, aufgrund seiner Hautfarbe. Fakt ist, dass Hitler als Staatsoberhaupt durch das Olympische Protokoll überhaupt nicht dazu ausersehen war, irgend einem Sportler die Medaillen zu überreichen. Auch nicht den deutschen Sportlern!



JUGEND DER WELT 1936




Aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 wurde im selben Jahr
das Stadion überdacht (ausser der Tartanbahn und das Spielfeld).



Der nächste innere Umbau des Stadions wurde in den Jahren 2000-2004 vollzogen. So wurden
die Ränge und das Sportfeld tiefer gelegt und die Dachkonstruktion neu ausgebaut. Jetzt
bietet die Arena Platz für ca. 75.000 Sportfreunde.



Zeitgenössische Aufnahme vom Reichssportfeld.



Luftaufnahme vom Reichssportfeld zum Auftakt der XI. Olympiade.



Der Blick auf den Olympischen Platz.


 



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