* Der Fahrerbunker befand sich ganz in der Nähe des Führerbunkers
und diente als Unterkunft- und Schlafraum für Hitlers
SS-Begleitkommando am Ende des Krieges. Eingelagert wurden
auch diverse Munitionsbestände. Angeschlossen an diesem
Bunker war auch die "Tiefgarage", die den
Fuhrpark Hitlers beherbergte.
Erst im Jahre 1990 wurde der Bunker wieder entdeckt. Diese
Aufnahmen im Fahrerbunker zeigen eine beachtliche Menge
naiver Bildmalereien.
Wer malte die Bilder? Am 6.4.2006 führte ich ein
Telefon-Interview mit Rochus Misch, Telefonist und Hitlers
Leibwächter im Führerbegleitkommando. Er berichtete
folgendes:
"Eines Tages erschien in der
Berliner Reichskanzlei ein SS-Unterscharführer mit dem
Namen - glaube ich - Krause*?
Er brachte verschiedene Entwürfe für Nahkampfspangen
mit. Bei dieser Gelegenheit erklärte er, dass er einen
Teil dieser Nahkampfspangen selbst entworfen habe. Irgend
einer der Anwesenden kam dann auf die Idee, dass der
Unterscharführer auch dem Fahrerbunker etwas Leben
einhauchen könnte. Und so entstanden die
Wandmalereien"!
|
*
Aussage Rochus Misch
*
"Ein Dr. Kendall (Berlin) soll damals einen
SS-Unterscharführer Krause zu den Wandmalereien
befragt haben. Dieser bestritt es! Wahrscheinlich,
weil er damit nicht in Verbindung gebracht werden
wollte", Aussage
Herr Misch.
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Das Copyright der nun folgenden Fotos liegt bei Nicolas
Peucelle. Diese wurden gleich nach der DDR-Grenzöffnung
gemacht. Der nachfolgende Text stammt vom Fotografen.

Überreste im Fahrerbunker.
Dieser Raum war das eigentliche "Büro". Alle
Malereien waren in diesem Raum. Woanders im Bunker gab
es keine Malereien, lediglich die üblichen Inschriften
technischer Art.
Gleich im Gang neben der Eingangstür zu diesem Raum
befand sich eine Telefonschaltzentrale an der Wand. Im Büro
selbst stand ein braunes Bakelit-Büro-Telefon, (Militärische Ausführung,
Original ohne
Wähltastenscheibe, Tischversion. Ich gehe davon aus das
Kempka in diesem Raum den Historisch relevanten Telefonanruf
erhielt, er solle das Benzin herüber bringen. Ich kann
daraus vermuten das in diesem kleinen Raum zum ersten
mal jemand überhaupt die Nachricht von Hitlers Tod aus
dem Hauptbunker erhielt. Das ist alles verifizierbar
Anhand der Memoiren der Mitbeteiligten (Günsche).
Kempka selbst schrieb das er den Telefonanruf am 30.
April in seinem Büro bei dem Fahrbereitschaftunterstand
erhielt.. er solle schnell Benzin bereitstellen.. und
als Erklärung noch.. das Hitler verbrannt werden
muss.
Weiterhin: Im Raum standen hauptsächlich "Bayern
Möbel".. also wie es den aus Süddeutschland
stammenden "Alten Kämpfern" so am besten
gefiel! Der Stuhl im Bild ist ausgerechnet nicht
typisch.. Weiter noch im Büro:
"Bayern" Sitzbänke, 1 Holzkiste mit
Offiziellen A4/Rosa Formularen zur
Registrierung neuer KFZ für den Fuhrpark
der RK. Alle blanko. (Zusammengeklebt wie Pappmachee),
1 Stempel: Holzgriff mit Gummisiegel:
"SONDERKOMMANDO LSSAH" aus derselben
Holzkiste. 1 Stahlhelm (Total rost.., 1
Holzpannel "Neogotisch" (als
Dekoration) das von einem Schrank (
19.Jahrhundert) herstammte, und wahrscheinlich ein
"Souvenir" aus Frankreich war.
Oft taucht die Frage auf, wieso im Fahrerbunker das
Mobiliar übereinander gestapelt liegt. Wurde der Bunker
vor dem Zeitpunkt der Fotos durchsucht?
Das ist nicht der Fall. Durch das eingedrungene
Grundwasser wurden die leichteren Holzmöbel (z.B. Stühle)
regelrecht hoch befördert und fielen bei Abschluß in
sich zusammen.
Wandzeichnung oben: SS-Soldaten mit engelsähnlich
aufgemalten Flügeln und davor stehenden deutschen Frauen.
Solche Bildmalereien waren nicht nur im Fahrerbunker der
damaligen Zeit "Modern". Auch in zahlreichen
anderen deutschen Bunkern in Europa findet man diese
Zeichnungen.
Der noch bestehende Fahrerbunker wurde mit Erdreich
zugedeckt und ist für die Öffentlichkeit nicht begehbar!

Ähnliches Bild: Die Landbevölkerung unter dem Schutz der
LAH-SS Soldaten. Die Junge rechts im Bild trägt eine
HJ-Uniform (Hitlerjugend).

Dies könnte Soldaten bei der Wehrertüchtigung
darstellen. Im Hintergrund eine Art Tempel mit dem
Deutschen Adler und dem Hakenkreuz in seinen Klauen.
Rechts davon zwei junge blonde Frauen. Im Hintergrund ist
einer der Türme des Nürnberger Reichsparteitagsgeländes
zu sehen.

Das ist die LAH 1940 in Frankreich. Und zwar in einem
Schloss-Kloster. Die Nonnen gucken hinter dem Baum schüchtern
zu. (Sie können das Schloss-Kloster leicht anhand der
Regiments-Geschichte präziser Identifizieren. Das sind
alles "Anekdoten" zu deren Kriegstagebuch..
Unten: Bildausschnitt von Sepp Dietrich: Die Wandmalerei
gehört zum oberen Bild. Sepp Dietrich steht Links vor
seinen angetretenen Truppen.

Portrait des SS-Oberstgruppenführer und SS-Generaloberst
Sepp Dietrich...
Sepp Dietrich scheint hier auf irgendetwas sauer zu
sein... Bitte in der Regimentsgeschichte nachlesen. Der
Maler hat hier auf etwas bestimmtes Anspielung gemacht.
(Haben sich evt.l die Nonne über irgendetwas
gerechtfertigt beklagt?)

...Befehlshaber der Leibwache (Leibstandarte SS Adolf
Hitler).

Wiederum der deutsche SS-Soldat mit Lanze, Hakenkreuz
geschmücktem Schutzschild und Pistole an der linken
Taille. Mit ausgestrecktem Schild die liegende Mutter mit
Ihrem Kind beschützend.

Das Idealbild der Nazis: Die stolze deutsche Mutter und
ihre im nationalsozialistischen Sinne heranwachsenden
Kinder.
В 1988 году
французские
журналисты
посетили
бункеры
квартала
водителей
Канцелярии.
В двух
помещениях
они
обнаружили
фрески
которые
им
удалось
сфотографировать,
прежде
чем
бункеры
были
засыпаны.
Самое
интересное
что эти
фрески
рисовали
члены "Лейбштандарта
Адольф
Гитлер".
Выглядят
они
несколько
примитивно,
но
фантастично.
Искала
фотографии
в
интернете,
а нашла
только в
книге "Берлин
1945",
отсканировала
разворот
с ними.

Ein Soldat stößt mit einem Zivilisten an. Heimische
Bierkeller-Stimmung.

Und wieder einmal: Die Landbevölkerung unter dem allmächtigen
Schutz der SS-Soldaten.
Das ist eine Allegorie zum Thema LAH in Griechenland. Überschreitung
des "Kyber-Passes" . Vergessen Sie nicht, dass
dieser Raum 1941 vor dem Krieg gegen die UdSSR bemalt
wurde, nach der Rückkehr aus Griechenland. "Im
(Fast) Frieden".. Der Maler hat daher die Relativ
wenigen "Highlights" des Feldzuges für die
LAH dargestellt. Die LAH war ja in Griechenland etwas
herausragend aufgefallen... dadurch das Sepp Dietrich eine
wichtige Kapitulation entgegen nahm..
Oben ist der "Olymp" mit den zahlreichen Göttern
der Antike zu sehen. Unten rollt der noch ziemlich neue
Panzerkampfwagen IV voran. Griechen ergeben sich mit
erhoben Händen.

Hier das selbe Foto in verbesserter Detailansicht.

Ein übrig gebliebenes Bild aus dem Kinderbuch "Sindbad, der
Seefahrer".
© Nicolas Peucelle