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BERLIN - "Anhalter Bahnhof" und Bunkeranlage
 


DER EHEMALIGE "ANHALTER BAHNHOF"
mit Bunkeranlage


Die Ruinen des Anhalter Bahnhofs befinden sich am Askanischen Platz, ganz in der Nähe des Potsdamer Platzes. Das Hotel Excelsior war direkt verbunden mit dem Bahnhof durch einen so genannten "Hoteltunnel", damals dem längsten der Welt. Heute existiert davon nichts mehr.


Zur Vergrößerung bitte auf die jeweiligen Fotos klicken!
Click image to enlarge!


1839 Baubeginn, 1890 als Neubau weiterentwickelt, war er eine Zeitlang
Deutschlands grösster Fernbahnhof.



Der 3. Februar 1945 brachte schwerste Verwüstungen mit sich, als
alliierte Flieger ihre Bombenlast abwarfen.



Zeitgenössische Aufnahme.



Der Bahnhof war damals ein stark frequentierter Platz. Zu Beginn des unseligen 2. Weltkriegs wurden hier zahlreiche Persönlichkeiten empfangen.
So z.B. der sowjetische Außenminister Molotow in Gegenwart v. Ribbentrops. Seinen größten Erfolg feierte der "größte Feldherr aller Zeiten" (Hitler) hier am 6. Juli 1940. Nach dem Sieg über Frankreich empfing ihn hier die Parteiprominenz und Wehrmachtführung.
Im Hintergrund zwischen den Eingangsportalen ist das Berliner Tempodrom zu erkennen.



Eingangsportal, Giebel. Links: verborgene Augen. Rechts: in die Ferne
blickend. Architekt: Ludwig Brunow.



Zeitgenössisches Foto.



Zeitgenössisches Foto: Anhalter Bahnhof.



Zeitgenössisches Foto: Askanischer Platz und Anhalter Bahnhof.



Nachtaufnahme.







Tempodrome und Reichsbahnbunker



Direkt auf dem ehemaligen Bahnhof und den abgetragenen Gleisanlagen befindet sich heute das Tempodrom. Diese Aufnahme wurde bei starkem Schneefall und diesigen Witterungsverhältnissen aus ca. 150 Meter Entfernung gemacht. Es ist zu empfehlen, daß Sie sich das Foto in der Vergrößerung anschauen. Klicken Sie dazu einfach auf das Bild
(Click image to enlarge).



Reichsbahnbunker am Anhalter Bahnhof. 1943 Baufertigstellung. Die
Wandstärke beträgt ca. 2,10 Meter.



Heute dient es als "Gruselkabinett" und Museum. Im Untergeschoss
findet man alte Fragmente aus der Zeit des 3. Reiches und Aufnahmen
des Führerbunkers. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall.


 


 


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