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Informationsseite über
Bauten in Nürnberg 1933-1945, sowie ausgewählte Orte im Dritten Reich
RELIKTE & GEBÄUDE IM ZUSAMMENHANG MIT DEM III. REICH - INDEX
Relikte und Gebäude
im Zusammenhang mit dem III. Reich
Anhalter
Bahnhof mit Bunkeranlage
Berlin
Die Ruinen des Anhalter Bahnhofs befinden
sich am Askanischen Platz, ganz in der Nähe des Potsdamer
Platzes. Das Hotel Excelsior war direkt verbunden mit dem
Bahnhof durch einen so genannten "Hoteltunnel", damals dem
längsten der Welt. Heute existiert davon nichts mehr. 1839
Baubeginn, 1890 als Neubau weiterentwickelt...
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Berliner
Regierungsviertel bis 1945 Berlin
Hier standen einst die prachtvollen Bauten
des deutschen Kaiserreichs. Nach dem verlorenen 1. Weltkrieg
richtete sich die Weimarer Republik hier ein, bis die Nazis
1933 die Macht übernahmen und sich im Regierungsviertel
Wilhelmstrasse/Ecke Voßstrasse festsetzten. Unter der Regie
Hitlers entstanden hier zahlreiche Neubauten für die
Ministerialbürokratie.
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Die
Wewelsburg
Paderborn Die Wewelsburg...eine
von wenigen Burgen, die mit einem Grundriss von 3
gleichschenkligen Seiten erbaut wurde.
Die Geschichte der Burg reicht zurück bis ins 9.Jahrhundert
- teilweise zerstört durch Naturgewalten - wieder aufgebaut
und alte Gebäude integriert.
In der neueren Geschichte bekannt geworden als Heinrich
Himmler die Burg im 3. Reich als SS-Hochburg nutzte. Einen
eher zweifelhaften Ruhm erlangte die Wewelsburg nach dem
Zweiten Weltkrieg. Vor und während des Krieges machte sich
der SS-Reichsführer Heinrich Himmler daran, die Burg nach
seinen Vorstellungen umzubauen. In Himmlers Gralsburg saßen
seine hohen SS-Auserwählten in einem 35 Meter langen und 15
Meter breiten Speisesaal.
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Carinhall
- Görings pompöses Jagdschloß
Schorfheide Gut 65
Kilometer nordwestlich von Berlin gelegen. Die Schorfheide
war das bevorzugte Jagdrevier der brandenburgischen
Kurfürsten und Preußenkönige.
Reichsmarschall Hermann Göring (12.01.1893 - 15.10. 1946,
Selbstmord) erwarb das Grundstück 1933. Erbaut wurde es im
skandinavischen Stil. Den Namen Carinhall wählte Göring nach
dem Vornamen seiner im Jahre 1931 verstorbenen Frau Carin
Freiin von Kantzow. Er ließ sie in einer eigens dafür
geschaffenen Gruft in der Nähe bestatten. 1945 wurde das
Grab durch sowjetischen Artilleriebeschuß getroffen und ihre
Überreste auseinander gerissen. Das gesamte Gebiet wurde von
den Sowjets zum Sperrgebiet erklärt.
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