REICHSAUTOBAHN MÜNCHEN - SALZBURG
DEUTSCHE ALPENSTRASSE
RASTHAUS AM CHIEMSEE
Als Hitler auf der Strecke München - Reichenhall die erste Reichsautobahn
baute, zog er sie am Gestade des Südufers des Chiemsees entlang. Auf halber
Strecke erreichte man das große "Rasthaus am Chiemsee". Es gab darin
ein pavillonartiges Führerzimmer, aber Hitler hat es nach zweimaligem Besuch
nicht mehr betreten, weil es Glaswände hatte und er einen derartigen
Masseneinblick auf seinen Kaffeetisch nicht liebte. Auf dieser ersten
Reichsautobahnstrecke steht nicht weit hinter München das Denkmal des ersten
Spatenstiches "Fanget an!"

Bilder von Heinrich Bickel im "Großen Gastraum".
Der Spatenstich der Reichsautobahn München - Salzburg (A8) wurde am 21.3.1934
in Unterhaching begangen.
Hinter dem Chiemsee zweigt die "Deutsche Alpenstraße" von der
Autobahn nach Süden ab und tritt bei Inzell ins Gebirge ein. Diese Straße
entsprang Hitlers Idee, die Schönheit der deutschen Alpen durch ein
großartiges Straßensystem in gewaltigem Maß0stab dem Fremdenverkehr zu
erschließen. Die begonnene, aber nicht vollendete Queralpenstrasse von Lindau
bis Berchtesgaden war der zweite Programmpunkt dieses Planes, dem der Krieg ein
vorschnelles Ende setzte. In den fünfziger Jahren wurde die Idee wieder
aufgenommen und in Gang gebracht. Doch richtig fertig wurde die Straße in ihrer
ursprünglichen Planung bis heute nicht. Dennoch ist sie eine der schönsten
Strecken Deutschlands.
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