
Der Plan von Reichsmarschall Hermann Göring war es, das
Oberkommando der Luftwaffe in Bad Wildungen zu stationieren. Dieser Bunker
befindet sich in der Dr.-Born-Strasse.

Von diesem Rundbunker aus wollten Göring und sein Luftwaffenstab die
Westoffensive befehligen. Dazu kam es jedoch nie, da die Offensive gegen
Frankreich, Holland und Belgien schneller zu Ende war, als die Führung
plante. Im Hintergrund das Hotel Fürstenhof.

Eine der zwei Türen am Rundbunker.

Links im Panorama-Foto zu erkennen ist die Kuppel des Rundbunkers. Rechts
der Fürstenhof.
Sie können das Foto für die ganze Vergrößerung anklicken. Achtung!!
Bild hat Übergröße.
Aufnahme vom Moritz-Maus Rondell.

Als Party-Bunker ausgebaut herrscht hier heute feucht-fröhliche Stimmung.

Das Hotel Fürstenhof. Hier war das Quartier für Göring und sein
Luftwaffenstab eingeplant.

1935 wurde Hermann Göring Ehrenbürger von Bad Wildungen. Die Ehrung fand
vor dem Fürstenhof statt. Während seines Aufenthaltes soll er in der
dritten Etage des Hotels gewohnt haben.

Ehemaliger Bunker.

"Erbaut zu Beginn des 2. Weltkrieges. Die 18 Bunker der Stadt
befinden sich überwiegend im Stadtbereich. Vermutlich zur Tarnung
gegenüber der feindlichen Luftaufklärung wurden sie passend in die
Altstadtquartiere eingebaut. Dieser Bunker sollte ein mittelalterliches
Stadttor vortäuschen. Während des Krieges wurde in einigen von ihnen
Kunstschätze aus deutschen Museen ausgelagert. Heute werden sie zum Teil
als Lagerhäuser und von jugendlichen Musikgruppen zum Proben
genutzt."

Für insgesamt 6000 Menschen sollten die Bunker Platz bieten.

Am Kirchplatz direkt an der St. Liborius Kirche steht dieses aus Kalksandstein errichtete
unauffällige Gebäude. Das es sich hier um einen Bunker handelt, ist
sicher nur für das geübte Auge erkennbar.

Das gleiche Gebäude von der Kirche aus aufgenommen. Der Bunker wurde
perfekt seiner Umgebung angepasst.

Als 1939 der Reichsarbeitsdienst mit fast 2000 Menschen anrückte, gab es
bereits ein Barackenlager. Diese waren der "Organisation Todt"
angeschlossen.

Die Villa Helene. Auch hier fanden einige Arbeiter ihren Platz.
Quellen:
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?key=standard_document_33997868&jmpage=1&type=v&r=2&rubrik=
5300&t=20080317&y=2008&jm=6&mediakey=fs/hessenschau/20080317_bunker
Bunkerführung Bad Wildungen