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BUNKER IN BAD WILDUNGEN


RELIKTE 3. REICH


Bunker in Bad Wildungen

Bad Wildungen ist eine Kleinstadt mit Heilbäderzentrum im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Einwohnerzahl beläuft sich bei ca. 18.000. Es liegt im westlichen Nordhessen.





Infotafel: 

"Im Stadtgebiet finden sich 18 Bunker. Sie wurden zu Beginn des zweiten Weltkrieges errichtet, als Pläne bestanden, den Ort zum Hauptquartier der "Deutschen Luftwaffe" auszubauen. Im Zusammenhang damit ist vermutlich auch der Bau des Flugplatzes in Fritzlar zu sehen. Reichsmarschall Göring wollte wohl das Ederseegebiet als Jagdgebiet nutzen und ließ dort zahlreiche in dieser Region fremde Tierarten aussetzen. Darunter auch zwei kanadische Waschbärpärchen, die sich von hier aus über weite Gebiete Deutschlands ausgebreitet haben."


 


Der Plan von Reichsmarschall Hermann Göring war es, das Oberkommando der Luftwaffe in Bad Wildungen zu stationieren. Dieser Bunker befindet sich in der Dr.-Born-Strasse.




Von diesem Rundbunker aus wollten Göring und sein Luftwaffenstab die Westoffensive befehligen. Dazu kam es jedoch nie, da die Offensive gegen Frankreich, Holland und Belgien schneller zu Ende war, als die Führung plante. Im Hintergrund das Hotel Fürstenhof. 




Eine der zwei Türen am Rundbunker.




Links im Panorama-Foto zu erkennen ist die Kuppel des Rundbunkers. Rechts der Fürstenhof. 
Sie können das Foto für die ganze Vergrößerung anklicken. Achtung!! Bild hat Übergröße.
Aufnahme vom Moritz-Maus Rondell.




Als Party-Bunker ausgebaut herrscht hier heute feucht-fröhliche Stimmung.









Das Hotel Fürstenhof. Hier war das Quartier für Göring und sein Luftwaffenstab eingeplant.




1935 wurde Hermann Göring Ehrenbürger von Bad Wildungen. Die Ehrung fand vor dem Fürstenhof statt. Während seines Aufenthaltes soll er in der dritten Etage des Hotels gewohnt haben. 




Ehemaliger Bunker. 


"Erbaut zu Beginn des 2. Weltkrieges. Die 18 Bunker der Stadt befinden sich überwiegend im Stadtbereich. Vermutlich zur Tarnung gegenüber der feindlichen Luftaufklärung wurden sie passend in die Altstadtquartiere eingebaut. Dieser Bunker sollte ein mittelalterliches Stadttor vortäuschen. Während des Krieges wurde in einigen von ihnen Kunstschätze aus deutschen Museen ausgelagert. Heute werden sie zum Teil als Lagerhäuser und von jugendlichen Musikgruppen zum Proben genutzt." 




Für insgesamt 6000 Menschen sollten die Bunker Platz bieten.








Am Kirchplatz direkt an der St. Liborius Kirche steht dieses aus Kalksandstein errichtete unauffällige Gebäude. Das es sich hier um einen Bunker handelt, ist sicher nur für das geübte Auge erkennbar. 




Das gleiche Gebäude von der Kirche aus aufgenommen. Der Bunker wurde perfekt seiner Umgebung angepasst.




Als 1939 der Reichsarbeitsdienst mit fast 2000 Menschen anrückte, gab es bereits ein Barackenlager. Diese waren der "Organisation Todt" angeschlossen.








Die Villa Helene. Auch hier fanden einige Arbeiter ihren Platz.





 Quellen: 
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?key=standard_document_33997868&jmpage=1&type=v&r=2&rubrik=
5300&t=20080317&y=2008&jm=6&mediakey=fs/hessenschau/20080317_bunker

Bunkerführung Bad Wildungen



 


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