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ESNA: Chnum-Tempel



 

Links der Haupteingang zum Chnum-Tempel in Esna. Der Tempel war griechisch-römisch in der Zeit von 150 v.Chr. bis 280 n.Chr. Die Oberkante des Tempels liegt in etwa auf dem Höhen-Niveau der Ortschaft Esna, d.h. man muß über sehr wackelige Leitern hinabsteigen, um den Tempel besichtigen zu können. Einst war der Tempel bis fast an die Oberkante der Kapitellen im Nil-Schlamm versunken, was man vor Ort deutlich an den Rändern sehen kann. Zu Zeiten Napoleon Bonapartes haben sich dort die Einwohner unter dem Dach des fast versunkenen Tempels vor den Angriffen der Franzosen geschützt. Man kann noch heute an den Wänden oberhalb der Säulen die Einschußlöcher erkennen. Der Tempel wurde dann im 18. Jh. von den Truppen Napoleons ausgegraben.

 

Wunderschöne Reliefs im ganzen Tempel und an den Säulen innerhalb des Tempels. Hier im Chnum-Tempel kann man sehr schön direkt nebeneinander liegend die verschiedenen Arten der Reliefs ansehen  -  zum Einen die Tief-Reliefs, bei denen die Motive in den Stein hineingearbeitet werden - zum Anderen die Flach-Reliefs, die teilweise nicht mehr sehr deutlich zu erkennen sind - und dann noch die Hoch-Reliefs, bei dem der Stein um das endgültige Motiv weg gemeißelt wird.
Auf dem rechten Bild kann man in der Vergrößerung die interessante Deckenkunst betrachten - hier findet man die uns heute aus der Astrologie bekannten Sternzeichen.

 

Links und Mitte : Tief-Reliefs an den Außenmauern des Tempels  ---  Rechts : Hoch-Relief an einer der inneren Säulen

 

Links : Auch hier wieder Tief-Relief  ---  Mitte: Die Rückseite des Tempels, wo man an den Wänden die Feuchtigkeit erkennt, da der Tempel unter dem Wasserspiegel des Nils liegt  ---   Rechts: Flach-Reliefs, die nicht so deutlich dem Zahn der Zeit stand gehalten haben wie die anderen Arten der Relief-Arbeiten


Natürlich gibt es auch in Esna den typischen ägyptischen Basar, der allerdings wegen der sehr frühen Tageszeit unseres Besuches noch nicht eröffnet war  ---  Gegen ein entsprechendes "Bakschisch" hat uns dieser Junge seine Kunststücke mit seiner Schlange vorgeführt - und dafür zum Abschied noch einmal nett gegrüßt -  Im Hintergrund das Minarett einer Moschee

 



 

 

 


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