
Hitler und Göring entsteigen der Grabkammer von Göring's erster
Ehefrau Carin.

Im inneren der Gruft.

Der Hof mit Amazone von Franz von Stuck. Heutiger Standort
Eberswalde.

Auf Carinhall: Links Emmy Göring, Italiens Aussenminister Graf
Ciano, Benito Mussolini und Hermann Göring.

Görings Prunk- und Verschwendungssucht wird hier besonders
deutlich. Im 2. Weltkrieg raubten er und seine Häscher in den
besetzten Ländern alles zusammen, was es an Kostbarkeiten gab.
"Göring machte die Korruption in Deutschland erst
möglich", bemerkte Hitler in seinen letzten Tagen einmal
treffend.

Hermann Göring war passionierter Jäger. Zugleich bekleidete der
das Amt des "Reichsjägermeisters".
Absicht oder Unkenntnis? - Carinhall
mit "K" statt mit "C". Die Inschrift wurde 2006 mit den korrekten
Schreibweise versehen. Siehe Foto unten.

2006 wurde der Stein mit der korrekten
Rechtschreibung ausgestattet. Ca. 2007 hat "Carinhall"
aufgehört zu existieren. Der Findlingsstein "Carinhall"
wurde entfernt und auch auf den Steinen die als Wegweiser dienten,
wurde Carinhall mit weißer Farbe übertüncht und unkenntlich
gemacht.
So viel zum Umgang mit der Deutschen Geschichte!
Foto: Joachim Röhl
FOTOS CARINHALL 80er JAHRE

Göring empfing hier viele ausländische Staatsgäste. Darunter den
britischen
Botschafter in Berlin, Nevile Henderson, den britischen
Außenminister Lord
Halifax, den italienischen Außenminister Galeazzo Ciano Graf von
Cortelazzo,
den amerikanischen Geschäftsträger Summer Welles, den ungarischen
Staatschef Admiral Miklos Horthy, Benito Mussolini und viele
andere.
Das ehemalige Wachtor. Hier begann
die Allee in "Görings Reich".
Wache Posten 2 vor dem massiven Holztor,
hinter dem sich der innere Bereich anschloß. Zeitgenössisches Foto - Wahrscheinlich dreißiger Jahre.
(Sie können das Foto vergrößern - Click image to enlarge)

Am Wachportal noch gut zu erkennen:
Die Reichsmarschallstäbe.

Ein alter Heizkörper rostet zwischen den noch wenig verbliebenen
Trümmern vor sich hin.
Hier lebte Hermann Göring mit seiner zweiten Frau Emmy Sonnemann
und seiner 1938
geborenen Tochter Edda.

Entlang des Grundstückes befinden sich noch kleinere
Kellergewölbe.

Eingang Göring-Bunker...

Göring wollte der Nachwelt und den feindlichen Truppen
nichts hinterlassen, was später noch an Carinhall erinnern könnte.
Er gab Instruktionen, dass der ganze Komplex mit allen
Nebengebäuden zu sprengen ist.

Der Bunker selbst war damals nach Görings Geschmack eingerichtet
worden: Teure Wand- und Deckenbekleidung u.v.a.m.

Schmierereien im Bunker: Hakenkreuz und "Sieg Heil"-Gekritzel.
Das Symbol wurde von mir unkenntlich gemacht.

Nichts ist mehr zu erkennen von den wertvollen Gegenständen und
Inneneinrichtungen,
die hier z.T. zur Sicherheit vor Bombenabwürfen gelagert wurden.

Der Fußboden war zum Schallschutz mit einem gummiartigen Belag
ausgestattet.

Hermann Görings Gästehaus am Döllnsee.
Das Gästehaus wurde nach dem für Jagdangelegenheiten in der
Schorfheide zuständigen
Oberforstmeister Willi Schade, der dort mit seiner Schwester
Marianne wohnte, Schade-Haus, genannt. Heute wird es als Hotel
genutzt.

Schorfheide: Hier ein Blick auf den
Döllnsee

Ehemaliges Badehaus am Döllnsee.