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Links:
www.bauzeugen.de
Informationsseite über Bauten in Nürnberg 1933-1945, sowie ausgewählte Orte im Dritten Reich
Öffentliche Foto-Galerie von Harry von Gebhardt

 


Hermann Göring's Carinhall


CARINHALL - DER REICHSJÄGERHOF
Görings pompöses Jagdschloss in der Schorfheide

Gut 65 Kilometer nordwestlich von Berlin gelegen. Die Schorfheide war das bevorzugte Jagdrevier der brandenburgischen Kurfürsten und Preußenkönige.



Reichsmarschall Hermann Göring (12.01.1893 - 15.10. 1946, Selbstmord) erwarb das Grundstück 1933. Erbaut wurde es im skandinavischen Stil. Den Namen Carinhall wählte Göring nach dem Vornamen seiner im Jahre 1931 verstorbenen Frau Carin Freiin von Kantzow. Er ließ sie in einer eigens dafür geschaffenen Gruft in der Nähe bestatten. 1945 wurde das Grab durch sowjetischen Artilleriebeschuss getroffen. Das gesamte Gebiet wurde von den Sowjets zum Sperrgebiet erklärt.

Links: Original-Ansichtskarte Hermann Göring




Hitler und Göring entsteigen der Grabkammer von Göring's erster Ehefrau Carin.



Im inneren der Gruft.



Der Hof mit Amazone von Franz von Stuck. Heutiger Standort Eberswalde.



Auf Carinhall: Links Emmy Göring, Italiens Aussenminister Graf Ciano, Benito Mussolini und Hermann Göring.



Görings Prunk- und Verschwendungssucht wird hier besonders deutlich. Im 2. Weltkrieg raubten er und seine Häscher in den besetzten Ländern alles zusammen, was es an Kostbarkeiten gab. "Göring machte die Korruption in Deutschland erst möglich", bemerkte Hitler in seinen letzten Tagen einmal treffend.



Hermann Göring war passionierter Jäger. Zugleich bekleidete der das Amt des "Reichsjägermeisters".




Carinhall Wegweiser
Absicht oder Unkenntnis? - Carinhall mit "K" statt mit "C". Die Inschrift wurde 2006 mit den korrekten Schreibweise versehen. Siehe Foto unten. 



2006 wurde der Stein mit der korrekten Rechtschreibung ausgestattet. Ca. 2007 hat "Carinhall" aufgehört zu existieren. Der Findlingsstein "Carinhall" wurde entfernt und auch auf den Steinen die als Wegweiser dienten, wurde Carinhall mit weißer Farbe übertüncht und unkenntlich gemacht.

So viel zum Umgang mit der Deutschen Geschichte!

Foto: Joachim Röhl




FOTOS CARINHALL 80er JAHRE



Grenze Görings Gebiet
Göring empfing hier viele ausländische Staatsgäste. Darunter den britischen
Botschafter in Berlin, Nevile Henderson, den britischen Außenminister Lord
Halifax, den italienischen Außenminister Galeazzo Ciano Graf von Cortelazzo,
den amerikanischen Geschäftsträger Summer Welles, den ungarischen
Staatschef Admiral Miklos Horthy, Benito Mussolini und viele andere.


Eingangsbereich und Allee Göring
Das ehemalige Wachtor. Hier begann die Allee in "Görings Reich".



Wache Posten 2 vor dem massiven Holztor, hinter dem sich der innere Bereich anschloß. Zeitgenössisches Foto - Wahrscheinlich dreißiger Jahre. 
(Sie können das Foto vergrößern - Click image to enlarge)


Wachportal Göring
Am Wachportal noch gut zu erkennen:
Die Reichsmarschallstäbe.


Überreste Göring-Haus Schorfheide
Ein alter Heizkörper rostet zwischen den noch wenig verbliebenen Trümmern vor sich hin.
Hier lebte Hermann Göring mit seiner zweiten Frau Emmy Sonnemann und seiner 1938
geborenen Tochter Edda.


Kellergewölbe Schorfheide
Entlang des Grundstückes befinden sich noch kleinere
Kellergewölbe.


Göringbunker von Aussen gesehen
Eingang Göring-Bunker...


Görings Bunker von Aussen
Göring wollte der Nachwelt und den feindlichen Truppen
nichts hinterlassen, was später noch an Carinhall erinnern könnte.
Er gab Instruktionen, dass der ganze Komplex mit allen
Nebengebäuden zu sprengen ist.


Stufen Göring-Bunker
Der Bunker selbst war damals nach Görings Geschmack eingerichtet
worden: Teure Wand- und Deckenbekleidung u.v.a.m.


Eingang Göringbunker
Schmierereien im Bunker: Hakenkreuz und "Sieg Heil"-Gekritzel.
Das Symbol wurde von mir unkenntlich gemacht.


Göringbunker
Nichts ist mehr zu erkennen von den wertvollen Gegenständen und Inneneinrichtungen,
die hier z.T. zur Sicherheit vor Bombenabwürfen gelagert wurden.


Bodenbelag im Göring-Bunker
Der Fußboden war zum Schallschutz mit einem gummiartigen Belag ausgestattet.


Schade-Haus, Schorfheide
Hermann Görings Gästehaus am Döllnsee.
Das Gästehaus wurde nach dem für Jagdangelegenheiten in der Schorfheide zuständigen Oberforstmeister Willi Schade, der dort mit seiner Schwester Marianne wohnte, Schade-Haus, genannt. Heute wird es als Hotel genutzt.


Döllnsee
Schorfheide: Hier ein Blick auf den Döllnsee



Ehemaliges Badehaus am Döllnsee.


 



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